Kontorhaus

Abb.1
Abb.1

Die Firma Fr Brachvogel existierte von 1866 bis 1933. Sie beschäftigte sich vor allem mit dem Import von Holz aus den verschiedensten Ländern nach Deutschland, wofür die gute Lage unmittelbar am Westbahnhof sich natürlich besonders eignete.

 

1899 ließ Friedrich Brachvogel dann das Kontorhaus als Arbeitsstandort und Büro errichten. Dieses bestand nur aus einem kleinen Raum, in dem ein Sessel und ein Schreibtisch standen, und einem Kamin, der den Raum erwärmen sollte (Abb.6), sowie ferner einer kleinen vorgelagerten Veranda und einem Keller (Abb. 4).

 

Das Gebäude wurde nicht nur besonders aufwändig gestaltet, zum Beispiel durch Buntglasfenster und eine Drachenverzierung auf dem Dach (Abb. 5), auch war die Lage direkt am Jödebrunnen (Abb. 2), der über mehrere Jahrhunderte Braunschweig mit Wasser versorgte, recht idyllisch und auch die direkte Nähe zum Firmengelände war von Vorteil.

 

Bis ins Jahre 2011 wurde das Haus dann bewohnt, doch nach des Bewohners Tod erwarb die Stadt Braunschweig das kleine Gebäude.

 

Was nun damit passieren soll, ist uns nicht bekannt, allerdings sind, wie auf unseren Bildern zu sehen,  die Veranda sowie die Fenster zum Schutz gegen Vandalismus mit Brettern verriegelt (Abb. 1).

 

 

 

 

 

 

Quelle: m.braunschweig.de/leben/stadtplanung.../2_094_01_Gutachten_Kontorhaus 

Abb. 5 und 6 haben wir von einem am Haus angebrachten Plakat abfotografiert

 

Bilder vom: 06.10.2016 



                                                                                                                                                                                   Unsere Bewertung: 1

                                                                                                                                                                              

Schwierigkeitsgrad: 1