Bahnhof Siemenstadt

Nachdem die 1905 gebaute Eisenbahnstrecke, welche von der Firma Siemens finanziert wurde, sich als zu klein und ungünstig gelegen erwiesen hatte, wurde von 1927- 1929 eine neue, vollständig elektrifizierte Strecke von Spandau über Gartenfeld zur Jungfernheide erbaut. Auf dieser konnten die 90 000 Mitarbeiter täglich ihren Arbeitsplatz erreichen.  Ungefähr 17 000 Menschen nutzen das Angebot tatsächlich.

Wie viele andere Bauten Berlins wurde der Bahnhof im zweiten Weltkrieg vollständig von Bomben zerstört.

Erst Mitte der 50er Jahre  wurde der Versuch unternommen, den Bahnhof wieder aufzubauen, 1956 wurden die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen. Allerdings sanken die Nutzerzahlen stetig, bis der Betrieb im Zuge des Reichsbahnstreiks 1980 kurzfristig zum Erliegen kam und danach nie wieder aufgenommen wurde.

Pläne zur Weiternutzung sind im Moment nicht in Aussicht. Die Eingänge zur Bahnhofshalle wurden versperrt, die Gleise sind jedoch noch immer vorhanden.

 

Quellen: www.ig-fotografie.de, http://www.stillgelegte-s-bahn.de/fuerstenbrunn/fuerstenbrunn.htm, https://de.wikipedia.org/wiki/Siemensbahn

Bilder vom: 22.04.2017 

 


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